Handlung
Drei Jahre nach "Batman Begins" schlüpft Christian Bale erneut in das Batkostüm. Christopher Nolans Sequel über den Superhelden handelt hauptsächlich von dem Kampf gegen Batmans Erzrivalen, den Joker (gespielt von Heath Ledger).
Batman, Jim Gordon und der charismatische Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) bekämpfen in Gotham City erfolgreich das Verbrechen. Doch das Verhältnis wird getrübt, als Dent die Ex-Freundin von Bruce Wayne, Rachel, öfters trifft. Zu dieser Zeit taucht ein neuer Krimineller auf - der Joker! Er sorgt für reichlich Chaos in Gotham City und will eine "neue Klasse an Kriminalität" über die Stadt bringen.
Der Kampf gegen den psychopathischen Anarchisten wird eine harte Bewährungsprobe für Batman. Er muss versuchen, seinen Prinzipien treu zu bleiben und doch wird dies immer schwerer, da der Joker ihn an seine Grenzen treibt...
Filmkritik | Batman: The Dark Knight
Der Film erhält seine besondere Aufmerksamkeit durch den tragischen Tod des Joker-Darstellers Heath Ledger. Schon jetzt fordern Filmkritiker den Oscar für Ledger. Seine schauspielerische Leistung sollte jedoch unabhängig von seinem traurigen Tod betrachtet werden.
In Dark Knight stapft Ledger in die Fußstapfen von Jack Nicholson. Ledgers Version des Schurken ist eine ganz andere, als die von Nicholson. Doch beide haben eines gemeinsam: Sie spielen den Joker herrlich verrückt. Ganz klar ist der Joker - wie in dem Tim Burton Film von 1989 - die Hauptattraktion des Films. Ledgers Interpretation ist finsterer und direkter als Nicholson. Schon das recht desolate Aussehen des Possenprinzen wirkt unheimlicher als die von seinen Vorgängern. Dennoch bringt Ledger viel schwarzen Humor in seine Rolle hinein. Es gelingt ihm eindrucksvoll, den Psychopathen unberechenbar, tiefgründig und ernstzunehmend darzustellen. Aber auch die die darstellerischen Leistungen von Christian Bale, Michael Caine, Gary Oldman, Morgan Freeman und Aaron Eckhart sind exzellent. Bale / Caine bilden als Bruce Wayne / Alfred ein witziges und sympathisches Gespann. Aaron Eckhart gelingt der Spagat zwischen dem idealistischen Anwalt Harvey Dent und dem entstellten Two Face ebenfalls recht gut. Natürlich bietet dieser Batman-Film viel Action, jede Menge Stunts, Verfolgungsjagden und Explosionen.
Alle Besucher kommen auf ihre Kosten. Christoph Nolan hat den Spagat geschafft, die Zuschauermassen werden mit actionreicher Unterhaltung in "State of the Art"-Optik verwöhnt, die anspruchsvollen Kinogänger werden mit tiefgründig dargestellten Charakteren und einer abwechslungsreichen Geschichte überrascht. Zweifelsohne ist "Batman - The Dark Knight" neben Indiana Jones IV der Besuchermagnet des Jahres!
Filmkritik von Gastautor