Handlung
Kurz vor Beginn des zweiten Weltkrieges reist die englische Lady Sarah (Nicole Kidman) nach "Australien". Dort hat sie eine Farm von ihrem verstorbenen Ehemann geerbt. Allerdings stellt sie schnell fest, dass ihr die Farm genommen werden soll. Mutig begibt sie sich auf eine Reise durch Australien um die Farm zu retten, indem sie die dazugehörigen Rinder zurücktreiben möchte. Denn nur dann ist ihr der Besitz gesichert. Dabei trifft sie auf den raubeinigen Viehtreiber (Hugh Jackman), mit dem sie sich gemeinsam diesem Unterfangen widmet. Aber auch der Zweite Weltkrieg hält im weit entfernten Australien seinen Einzug. Durch Bombierung der Japaner, die zuvor Pearl Harbor angegriffen haben, ändert sich alles.
Filmkritik | Australia
Wer in dem Film "Der Herr der Ringe" die Landschaften Neuseelands liebte, der wird in "Australia" die Landschaften von Australien genauso lieben und schätzen lernen. Denn ein positives Merkmal sind garantiert die beeindruckenden Landschaftsaufnahmen, die Weite des Landes und seine damit verbundene Natur. Denn sind wir mal ehrlich - Australien bleibt immer etwas verschlossen für die Außenwelt. Hier erhält man tiefe Einblicke in ein Land voller Extreme und Besonderheiten.
Nicht zuletzt überzeugen auch die beiden Schauspieler Nicole Kidman und Hugh Jackman. Kidmann als englische Adlige gerät mit dem rauen Viehtreiber, gespielt von Hugh Jackmann, ständig aneinander und versucht ihren Mann als Frau zu stehen. Dies verleiht dem Film einen besonderen Reiz, es ist kein reiner Liebesfilm, aber der Aspekt spielt schon hinein. "Australia" besitzt ein Teil Liebesfilm, ein Teil Abenteuerfilm und ein Teil Kriegsfilm. Denn der Zweite Weltkrieg hat nicht nur uns in Deutschland betroffen, auch andere Länder mussten unter ihm leiden und Verluste einfahren. Das sollte sich der Kinobesucer immer bewusst machen. Unter einem Krieg leiden nicht nur Einzelne, sondern meistens alle, die gesamte Weltbevölkerung.
Filmkritik von Gastautor