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All inclusive| Kritik 6/10

Kinostart
05.11.2009



Handlung

Klares Wasser, weißer Sandstrand und Palmen in der Sonne. Angelockt vom exotischen Luxus Bora Boras begleiten drei Pärchen ein befreundetes Paar ins tropische Schlaraffenland und Urlaubsresort mit dem bezeichnenden Namen Eden. Dass dort allerdings keineswegs nur Erholung, sondern auch ungewollte Eheberatung auf sie wartet, wird ihnen leider erst viel zu spät klar. So gibt es anstelle von Jetski, Sonnenbad und Cocktails reihenweise Paarübungen, Konflikttherapie und Sex-Tipps - und wer nach Beziehungsproblemen sucht, der findet sie wohl auch.


Filmkritik | All inclusive

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres: Dass das nicht immer so ist, zeigt Peter Billingsleys aktuelles Regiewerk "Auf Kuschelkurs – All inclusive". Gekuschelt wird in der mit Stars gefüllten - und streckenweise wirklich urkomisch in Szene gesetzten - Chaosgeschichte rund um Palmen, Strand, Meer und Beziehungskisten jedoch eher selten. Auf der Tagesordnung der verrückten Reise in die Tropen, welche die drei unterschiedlichen Pärchen gemeinsam antreten, stehen Ehe-Krisen, Streit und Eifersüchteleien: Von Urlaub und Erholung also nicht die geringste Spur.

Auf die Reise schickt Billingsley, gemeinsam mit dem Chaos-Erfolgs-Duo Vince Vaughn und Jon Favreau (bekannt aus "Mein Schatz, unsere Familie und ich" und "Trennung mit Hindernissen") die auch die Hauptrollen übernehmen, nicht nur "Sex & the City"-Sternchen Kristin Davis, sondern auch erfahrene Leinwandgrößen wie Malin Akerman (als Vaughns Ehefrau Ronnie und bekannt aus "Watchmen") und "Lipstick Jungle"-Star Carlos Ponce als französischen Liebesguru.

Gemeinsam strapazieren diese dann mit den verschiedensten Facetten der Liebeleien gehörig die Lachmuskeln der Zuschauer; auch wenn der eine oder andere Witz über Missverständnisse im Alltag oder auch im Bett sicherlich nicht der neueste sein mag. Die schräge Harmonie unter den Leinwandpärchen weiß zu überzeugen und liefert sicherlich auch den einen oder anderen Widererkennungseffekt unter den Paaren im Publikum.

Hinzu kommt die wunderschöne Kulisse, die zu Beginn nicht nur die Filmcharaktere darüber hinwegtäuscht, dass es sich beim glamourösen "All inclusive"-Tripp nicht um einen typischen 5-Sterne-Urlaub handelt; sondern eher um eine Beziehungstherapie der etwas anderen Art. Somit trägt diese teilweise als das Herz des Filmes mit dazu bei, dass selbst der Zuschauer in wolliger Urlaubstimmung schwelgt: Bis die nächste Attacke auf die Lachmuskeln folgt.

So oder so, ist "Auf Kuschelkurs – All inclusive" definitiv ein abendfüllender Urlaub aus dem Alltag und der vielleicht eingerosteten Beziehungskiste; den sicherlich nicht wenige Zuschauer in diesem Winter mindestens mit einem vor lachen weinenden Auge verlassen werden. Das andere mag der teilweise etwas schwachen Witze wegen trocken bleiben.


Filmkritik von Gastautor

DVD und Blu-ray Release

Am 25. März 2010 wurde "All inclusive" auf DVD und Blu-ray veröffentlicht. Als Extras gibt es ein alternatives Ende, einige Szenen, die es nicht in den Film geschafft haben, Videointerviews bei den Dreharbeiten auf Bora Bora, das Übliche also...

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Bilder / Fotos

All inclusive

© Universal Pictures International Germany GmbH

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Steckbrief
Regie
Peter Billingsley

Darsteller
Carlos Ponce, Colin Baiocchi, Faizon Love, Jason Bateman, Jean Reno, Jon Favreau, Kali Hawk, Kristen Bell, Kristin Davis, Malin Akerman, Vince Vaughn

Genre
Komödie

Tags
Urlaub
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Couples Retreat

Budget
70 Mio. US-Dollar




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